Loading

„Ist billig und macht satt“

placeholder article image
Seit 2006 hat sich der Milchverbrauch in Ruanda verdoppelt

Foto: Oscar Espinosa

Kühe sind in der Kultur dieses Landes enorm wichtig und symbolisieren Reichtum, Wohlstand und Identität. Bis heute werden sie als Mitgift geschätzt. Seit die Regierung des Präsidenten Paul Kagame in Ruanda 2006 das Programm „Girinka“ einführte, hat sich der Milchverbrauch verdoppelt. Ein Grund für diese Agenda war das gestörte Wachstum bei Kindern. Noch Mitte der 1990er sah man in der Hauptstadt Kigali häufig kleine Metall- und Holzkioske mit dem Schild „Amata na Fanta Bikonje“ („Kalte Milch und Erfrischungsgetränke“). Betrieben wurden sie vorrangig von jungen Frauen, die in dem Moment verschwanden, als sich die Stadtplanung darauf konzentrierte, Straßen und Boulevards zu verschönern. Dazu zählte die…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.