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Das Öko-Shaming der Armen

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Grafik: der Freitag; Material: Adobe Stock, iStock

Was getan werden muss, ist bekannt. Keine neuen fossilen Energien, keine neuen Autobahnen. Plus das Ende der „vertikalen Expansion“ (Luisa Neubauer), „also von Flächenverbrauch, Massentierhaltung, Monokultivierung“, und nicht zuletzt: „weniger Auto, weniger Fliegen, weniger Fleisch“. Doch noch weiß niemand, wie eine solide Demokratie mit einer schnellen Krisenintervention zusammengeht. In den Wahlprogrammen von CDU, FDP und SPD reduziert man die Klimakrise auf einen „Bruchteil ihrer Gefährlichkeit“ (Neubauer), ihr stärkstes Argument scheinen diese Parteien in dem Versprechen zu sehen, dass sich mit ihnen an der Macht nichts ändert.

Einzig die Grünen fordern eine echte Klimawende ein. In gewisser Weise sind die Grünenwähler, die s…

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