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Alles ist im Fluss

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„Amphibian Man“ von Nadya Rusheva – fühlen sich nicht alle mal andersartig?

Aquarell: Akg-Images/SNA

So wie Nina im Buch hat sich auch mir der sowjetische Sci-Fi-Klassiker Der Amphibienmensch aus dem Jahr 1962 eingebrannt. Der schöne Mann namens Ichthyander, dem sein Wissenschaftler-Vater zusätzlich Kiemen implantierte, weil er einen Lungenschaden hatte, konnte auf dem Land und im Wasser leben, aber jeweils nur für bestimmte Zeit. Ein brutaler Geschäftsmann lässt ihn fangen, damit er als Perlentaucher für ihn arbeitet. Immer noch sehe ich ihn unter einem Gitter in einem engen Wasserfass. Erst jetzt fällt mir dazu die Frau ein, die nachts in ein Hirschfell schlüpft, das ihr Mann dann heimlich verbrennt. Es ist ein altes Märchenmotiv, dass Menschen mit zwei Identitäten leben, was …

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