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Zwei Diven, ein Gedanke

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Filme flimmern, Sopranistinnen singen, Marina Abramović liegt im Bett

Fotos: Wilfried Hösl

Schöner sterben ist nicht möglich. Deshalb gehen wir ja in die Oper. Die Diven stürzen sich in den Tod, verröcheln tuberkulös, werden erdrosselt, erstochen, verbrannt. Doch was wir hören, ist reiner Genuss. Anders als im wahren Leben erhöhen die durchwegs von Männern geschriebenen Opern das Leid von Frauen vor allem. Oper ist Wahnsinn in seiner mitreißendsten Form. Und wenn dann noch die Callas singt! Also kann dieses „Opernprojekt“ von Marina Abramović an der Bayerischen Staatsoper gar nicht schief gehen. Eigentlich.

Sieben Tode von Tosca bis La Traviata, von Carmen bis zu Othellos Desdemona, von der schottischen Lucia di Lammermoor bis zur japanischen Madame Butterfly, die gallische Pries…

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