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Pogo hinter Stacheldraht

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„Fuck the Spießer“ – DDR-Punks 1982 bei einem Konzert der Gruppe Pankow im Berliner Kulturpark Plänterwald

Foto: Harald Schmitt/Bundesstiftung Aufarbeitung/BPK

Beim Barte von Karl Marx, war das alles öde, langweilig und verlogen. Soviel Leere, Enttäuschung, Bitternis und Lähmung. So wenig Güte. Die verplanten Biografien legten sich wie Bleiwesten um die jungen Seelen. Eine weitere Form der Repression war die lähmende Langeweile. Wer in der DDR etwas über Punk erfahren wollte, musste selbst Punk sein oder schräge Freunde haben. Oder bei der Staatssicherheit arbeiten. Punk und Sozialismus? Eine Subkultur in der Diktatur der Arbeiter und Angepassten, das sollte nicht gut gehen.

Nun liegt erstmals eine kundige Sammlung des Untergrund-Punks der DDR vor: Too much future. Seit 2005, anf…

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