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Ein Balkan-Deal mit Folgen

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Der serbische Präsident Aleksandar Vučić (l.) bei einer Rede von US-Präsident Trump im Weißen Haus

Foto: Brendan Smialowski/AFP/Getty Images

Nicht zuletzt imperiale Rivalität schürte zu Beginn des 20. Jahrhunderts Kriege auf dem Balkan und führte an dessen Ende zur Zerschlagung Jugoslawiens. Inzwischen ringen die EU und die USA um die Vorherrschaft in ehemals sozialistischen Ländern und darum, sie dem Einfluss Russlands und Chinas zu entziehen. So ist es kein Zufall, dass im vergangenen Jahrzehnt nur Balkanstaaten von der NATO aufgenommen wurden: Kroatien, Albanien, Montenegro und – im März 2020 – Nordmazedonien.

Mit dem am 4. September in Washington geschlossenen Abkommen zwischen Serbien und Kosovo über eine „wirtschaftliche Normalisierung“ bekräftigen die USA ihre Ansprüche i…

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