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„Bitte. Die Situation ist unerträglich“

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Nach dem Brand in Moria ...

Foto: Sebastian Wells/Ostkreuz

Verbogenes Metall, Asche, und überall steigen Rauchfahnen auf: Mehr ist von Europas größtem Flüchtlingslager nicht übrig. Wo noch vor wenigen Tagen Tausende Kinder und ihre Familien lebten, sieht man nur noch schwelende Ruinen und zerfetzte Reste von verbrannten Zelten. Hubschrauber und Flugzeuge dröhnen Ende vergangener Woche über die Zerstörung hinweg und versuchen, letzte Brandherde zu löschen. Moria bleibt ein Pulverfass aus trockenem Holz, Zelten und Containern.

Ein junger Mann fragt die Polizei, ob er aus einem Teil des Lagers seine Sachen holen könne, aber ein Feuer ist gerade wieder ausgebrochen und breitet sich aus. Die Polizisten schütteln die Köpfe und sagten ihm, er solle morgen wiederkommen, um zu schauen, ob…

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