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Warten vor der Wahlkabine

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Da Wahlen etwas ändern könnten, sollte auch die Jugend dürfen. Oder?

Foto: Hannes Jung/Laif

Die Jugendlichen von Fridays for Future treiben die Politik vor sich her, aber an der Wahlurne ein Zeichen zu setzen, wird ihnen verwehrt. Zumindest, wenn es um Europa- oder Bundestagswahlen geht und sie jünger als 18 Jahre sind. Bei Kommunalwahlen sieht das oft anders aus, in elf Bundesländern dürfen 16-Jährige ihre Stimme abgeben, in vier Ländern gilt das sogar bei Landtagswahlen. Ist es da überzeugend, Jugendliche auszuschließen, wenn es um Europa oder den Bund geht? Keinesfalls, findet Laura Kurz, die mit 15 aus Unzufriedenheit mit der Bildungspolitik den Verein „Demokratische Stimme der Jugend“ mitgegründet hat. „Vor 100 Jahren kam das Frauenwahlrecht. Jetzt ist es an der Zeit, dass …

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