Loading

Scham für alle

Alle meine Freunde, die sich als Jugendliche vorgenommen haben, die Welt zu verbessern, bereuen zumindest gelegentlich die Form ihres jetzigen Engagements. Die, die sich in der Politik engagieren, beklagen, dass sie hässliche Kompromisse eingehen müssen, um überhaupt etwas bewirken zu können. Sie beneiden diejenigen, die etwas Konkretes tun – etwa Ärzte, die in Kriegsgebieten arbeiten oder Rechtsanwälte, die sich für Geflüchtete einsetzen. Diejenigen wiederum, die auf diese konkrete Weise helfen, haben oft das Gefühl des Ungenügens: Behandelt der Arzt einen Patienten, weist er damit einen anderen zurück; gewinnt der Rechtsanwalt einen Fall, verliert er gleichzeitig zwei andere. Sie sehnen sich nach der Möglichkeit, Strukturen zu verändern.

Der Film ist nicht mal schlecht

Den Obamas schein…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.