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Muss das sein?

Es ist einer dieser Filme, über die man schon fast alles weiß, bevor man sie überhaupt gesehen hat. Hier nur zwei weitere Tatsachen über Utøya 22. Juli ohne Spoilergefahr: Der Film ist ein Meisterwerk. Und er ist unerträglich.

Am 22. Juli 2011 verübte ein rechtsextremer Einzeltäter in Norwegen zwei Terroranschläge. Acht Personen wurden bei einem Bombenanschlag im Regierungsviertel von Oslo getötet, 69 Menschen starben bei gezielten Erschießungen auf der Insel Utøya, wo sich das Ferienlager der sozialdemokratischen Jugend Norwegens befand. Der Regisseur Erik Poppe hat nun die Ereignisse auf der Insel in einem Spielfilm rekonstruiert.

Schon die Viertelstunde vor dem ersten Schuss ist kaum auszuhalten. Als Zuseher weiß man, was passieren wird. Die kurze Vorgeschichte im Zeltlager der Juge…

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