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Neues aus Kaltenmoor

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Zahlreiche Urteile des Autors lassen „Der Irrweg“ tatsächlich ziemlich geradlinig aussehen: Der Leser bekommt jederzeit mitgeteilt, was er von allem zu halten hat

Foto: Vince Kowalski/unsplash

Saša Stanišić hat mal in seiner Prä-Vater-Twitter-Zeit notiert, dass er gerne zu Büchern bemerken würde, soundsoviele Kapitel seien gut, soundsoviele nicht so. Mit der Summe könne er einen Roman bewerten. Irgendwann denkt man an diese Bemerkung, aber da hat man wohl schon aufgegeben mit Martin Lechner und seinem Roman Der Irrweg. Zurückblättern, die vielen kurzen Kapitel durchschauen, gibt es einen Punkt, eine Wendung, bei der einen die Geschichte von Lars verloren hat? An dem seine über allem dräuende Suff-Mutter, die mittelklasse-fade Kleinstadt, der Zivildienst als Möglichkeit, all dem …

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