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Nett, charmant, Nazi

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Maxi (Luna Wedler) und ihr Vater Alex (Milan Peschel) haben den Rest ihrer Familie bei einem Anschlag verloren

Foto: Tom Trambow/Pandora Film

Es ist immer nur eine Frage der Zeit, bis sich die Realität einen Weg ins Kino bahnt. Seit einigen Jahren schon sind die „Neuen Rechten“ medial präsent, als außerparlamentarische, junge Bewegungen wie die Identitären oder auch, unter dem immer löchriger werdenden Deckmantel demokratischer Legitimation, im deutschen Parlament. Regisseur Christian Schwochow und Drehbuchautor Thomas Wendrich holen diese brandgefährlichen Gruppierungen mit Je suis Karl nun auf die Leinwand. Im unmittelbaren Anschluss an aktuelle Entwicklungen entfaltet ihr Film eine sich zuspitzende, der Realität erschreckend nahe kommende Dystopie. Er etabliert dazu einen neu…

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