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Mehr Geld, als man braucht

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In jeder Großstadt lässt sich gut erkennen, wie gut das Geld von oben nach unten sickert

Foto: Spencer Platt/Getty Images

Die durchschnittliche Vergütung von Vorständen großer Konzerne ist seit 1978 um 940 Prozent gestiegen, die der Beschäftigten hingegen nur um durchschnittlich 12 Prozent. Wer würde da nicht eine Kluft erkennen? So auch Christian Neuhäuser, Professor für praktische Philosophie an der TU Dortmund, der für einen gerechteren Umgang mit Reichtum plädiert.

Doch wie soll das aussehen? Zunächst definiert Neuhäuser, wie es sich für sein Fach gehört, fein säuberlich den Reichtumsbegriff. Mit Reichtum meine er natürlich Geldreichtum und zu unterscheiden seien Superreiche, Reiche und Wohlhabende. Die Formel ist leicht: „Superreiche Menschen haben mehr Geld, als man sich üb…

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