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Kampfhühnerzeit

Wen interessieren schon Themen? Derer gäbe es zwar genug: Wohnen, Gesundheit, Bildung, Verkehr, Arbeit, sogar Klimaschutz. Sie kommen zwar vor, aber sie verursachen durch Phrasen und Nullaussagen lediglich ein Rauschen im Hintergrund. Wird über sie gesprochen, werden sie nicht erörtert, sondern zerredet. Tatsächlich hat man vor der vorgezogenen Nationalratswahl am 29. September das Gefühl, dass es in den Wahlkämpfen primär um leidige Korruption und persönliche Verfehlungen geht. Wichtiges und Nichtiges sind dabei leicht zu verwechseln. Wem können wir was anhängen?, fragen sich hoch dotierte Campaignisierer: Welches G’schichterl drücken wir rein?

Zuletzt kam die ÖVP in Bedrängnis, weil sie angeblich via doppelter Buchführung ihre Wahlkampfausgaben verschleiern wollte. Diese unterliegen in…

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