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Freude, wo Empörung sein müsste

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Irgendwann hört der Spaß auf

Foto: Imago Images/ZUMA Press

Das mit der Freude ist ja so eine Sache: Sie ist sehr individuell. Ich schreibe diese Kolumne im Café in einem Märchenpark für Kinder, in dem meine Kinder toben, und am Tisch vor mir sitzt ein älterer Herr, der sich gerade wahnsinnig gefreut hat, ein besonders großes Stück Leberkäse auf seinem Brötchen erhalten zu haben.

Mein kleiner Neffe hat sich gerade sehr gefreut, mit einer dieser nervig klingenden, engen Bimmelbahnen zu fahren, und ich habe mich wiederum sehr gefreut, dass er bereit war, dies mit seinen Cousins zu tun, sodass ich mich da nicht hineinquetschen musste. Wir müssen die Freuden der anderen wahrscheinlich nicht immer verstehen.

Müssen wir nicht? Ich sage und schreibe das, tue mich aber da, wo die Freuden n…

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