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Täglich klimpern die Eiswürfel

„I can’t quit you Baby, so I’m gonna put you down for a while“. Robert Plants Stimme kämpft sich durch den alten Willie-Dixon-Blues. In Sharp Objects (momentan auf Sky Atlantic) dröhnt I can’t quit you aus Camille Preakers (Amy Adams) Autoboxen, an die sie ein Handy mit zerbrochenem Display gehängt hat, während sie langsam durch ihr (fiktives) Heimatkaff Wind Gap fährt. Er ist einer von vier Songs, die der Regisseur Jean-Marc Vallée und seine Musikberaterin Susan Jacobs der britischen Band abgequatscht haben.

Anscheinend haben sogar Led Zeppelin, zumindest der Inhaber der Musikrechte, die Brillanz der Serie erkannt: die überzeugende Ästhetik, die Großartigkeit sämtlicher Auftritte und die Relevanz des Themas. Sharp Objects ist das eindringliche, verzweifelte und bestechende Psychogramm …

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