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„Zeichnen war eine Flucht“

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Bleistift und Lithokreide ermöglichen Tiefe und Materialität

Abb.: Marc Bauer, Z1, 1936, 2013, Bleistift auf Papier; Courtesy of Marc Bauer and Galerie Peter Kilchmann/Fotos: Studio Marc Bauer

Marc Bauer wartet, bis das Wasser in der Macchinetta zu brodeln beginnt. Noch einmal fragt er, ob wir nicht vielleicht doch in ein Café gehen sollen. Es gebe auch fantastischen Kuchen in der kleinen jüdischen Patisserie nebenan. Schon aber steht er im Atelier und serviert das dampfend heiße Gebräu. Black as night und so bitter, dass sich die Papillen vor Schreck zusammenrotten. Passend zum Thema: Textur, Schwarz und Gewalt.

der Freitag: Herr Bauer, Zeichnen bewegt sich für Sie in einem Spannungsverhältnis zwischen Kontrolle und selbstläufigem Prozess. Haben Sie Angst, die Kontrolle zu verl…

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