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Klebrig, eklig, igitt

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Marieke Lucas Rijnevelds Schreiben ist roh und teilnahmslos, wenn auch oft grotesk eindringlich

Foto: Jeroen Jumelet/ANP/AFP/Getty Images

Marieke Lucas Rijnevelds Debütroman, der soeben den International Booker Prize gewonnen hat und dabei auch Daniel Kehlmanns Tyll aus dem Rennen warf, verstört. Das Buch war ein Bestseller in den Niederlanden, woher Rijneveld, 28, auch stammt. Rijneveld identifiziert sich als nicht-binär, also weder als männlich noch weiblich. Der Roman Was man sät beginnt damit, dass die junge Jas sich darüber ärgert, nicht mit ihrem Bruder Matthies Schlittschuhlaufen gehen zu dürfen. Und Jas wünscht sich ebenfalls, Matthies würde anstelle ihres Kaninchens sterben. Der Verdacht: ihr unsentimentaler Vater, ein Milchbauer, könnte das Haustier fürs Abendessen ei…

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