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Fump, macht die Babyblase

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Es ist politisch, trotz der Beschissenheit der Dinge heute noch Kinder zu bekommen

ABb.: Sebastian Kaulitzki/Science Photo Library

Das Geräusch hörte ich zum ersten Mal, als meine hochschwangere Freundin A. sich neulich von mir verabschiedete mit den Worten, sie ginge jetzt „in die Babyblase“. Das war etwa anderthalb Monate vor der Geburt. Ich dürfe mich gern melden, alles wie immer. Sie könne nur nicht versprechen, dass sie antworten wolle. Sie erhob sich mühsam, wirkte heiter, und ich las genau denselben Text – „Ich bin dann mal weg“ – wenige Minuten später, allein am Restauranttisch sitzend, in ihrem neuen Instagram-Post. Auf dem Foto lag die Hand an dem, was sie „Wundermurmel“ nannte, und um den Mund diese Heiterkeit von unserem Abschied: die muntere Gelassenheit derer, die …

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