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Ein Bärendienst

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Guter Wille, schlechtes Resultat – so definiert man den Bärendienst

Foto: Andreas Rentz/Getty Images

Mit dieser Art von Gegenwind hat das Berlinale-Leitungsduo Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian sicher nicht gerechnet. Da kündigen sie ganz im Sinne von Fortschritt und Gleichberechtigung an, künftig beim Schauspiel-Bären die Aufteilung in männlich und weiblich aufzugeben und stattdessen einen genderneutralen Preis jeweils für den besten Haupt- und Nebendarsteller zu vergeben. Man wolle ein Signal setzen „für ein gendergerechteres Bewusstsein in der Filmbranche“. Und dann bilden ausgerechnet die erwarteten Kommentare die Minderheit, die darin nur die Absicht erkennen wollen, mehr Transgender- und andere nicht-binäre Personen auszuzeichnen. Stattdessen hagelte es Kritik, und zw…

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