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Keine Alternative

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Don't think twice, it's all right

Foto: Levine-Roberts/Imago

Als The Village Voice letztes Jahr ihre Druckausgabe einstellte, trug das Titelblatt ein Foto vom jungen Bob Dylan. Es war ein Tribut an eine Ära, in der die Voice im Zentrum der Gegenkultur stand, und eine Diagnose der Nostalgie, die jetzt zum Ende der Zeitschrift geführt hat. Denn die Probleme, die dazu geführt haben, dass Peter Barbey, der milliardenschwere Besitzer der Zeitung, am Freitag das Ende der Redaktion verkündete, waren lange nicht nur die üblichen Probleme, die den Journalismus weltweit bedrohen. Klar litt die Zeitung unter dem Verlust von Kleinanzeigen an die Internetkonzerne. Vielmehr aber litt das ehemalige Streitmedium an einem Verlust von Relevanz. Als sie 1955 von Ed Fancher, Dan Wolf und Norman Mai…

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