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Podemos-Chef Pablo Iglesias hatte sich als Kritiker der Austeritätspolitik in Talkshows bereits vor der Parteigründung profiliert

Foto: Pablo Blazquez Dominguez/Getty Images

Als vor fünf Jahren in Spanien die Gründung einer neuen linken Partei näherrückte, war bereits der Name eine Herausforderung. Was entstand, sollte sich von den institutionalisierten Kräften, besonders der tradierten Linken, abheben und zur Protestwelle bekennen, die seit 2011 das Land erfasste. Der Name „Podemos“ (Wir können) bezog sich auf die populäre Maxime der Plattform der Hypothekenbetroffenen (PAH): „Sí, se puede“ (Ja, man kann), die sogar in Fußballstadien skandiert wurde.

Für die Linke ist der Protest „von unten“ seit jeher ein Fetisch, als sei die Zivilgesellschaft stets nur fortschrittlich und ega…

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