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Brav gesprungen

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Man hätte vielleicht besser Standardwerke über den Koran vorgestellt

Foto: Ipon/Imago

Der Buchautor Thilo Sarrazin hat ein Stöckchen genommen, es den Medien hingehalten, und dann sind die Redaktionen brav gesprungen. Hüpf, hüpf, hüpf, wie so Schäfchen. So kann man es sehen.

Rezension hier, Interview und Zusammenfassung seiner Thesen dort: Aus der Sicht des Autors dürfte es wie geschmiert laufen. Klar, es gibt praktisch nur Verrisse. Was er schreibe, sei primitiv, gefährlich, fachlich unterirdisch; das Land brauche dieses Buch so dringend wie Ebola, hieß es, eine Zeitung gab gar den Rat, es nicht zu lesen. Aber: Es ist eben trotzdem überall. Natürlich kann man sich da fragen, ob „die Medien“ noch ganz dicht sind.

„Beinahe alle sind ihm auf den Leim gegangen“, kritisierte der Medi…

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