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„Eigentlich war alles zu Ende“

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„Einiges der Kritik an der Satire ,Alles dicht machen‘ war hysterisch“

Foto: Friedrich Bungert/SZ Photo/Dpa

Es ist eine dicke Überraschung, dass Eva Menasses neuer Roman nicht auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis auftaucht. Die Schriftstellerin, Essayistin und Wahlberlinerin erzählt darin meisterhaft von einem NS-Verbrechen und seinen Folgen, ohne zur moralischen Aufarbeitungsliteratur zu geraten. Weil sie sich nicht auf das Sensationelle des Moments stürzt, sondern auf das andauernd Alltägliche und so die Lebenslügen einer ganzen Dorfgemeinschaft aufdeckt. Ein Gespräch über Wahrheit, Lüge und den Bundestagswahlkampf als Zumutung.

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