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Adieu, Brotfisch

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Die Empfehlung des Internationalen Rates für Meeresforschung vor 5 Jahren: die Fangquote für den Dorsch um knapp 90 Prozent reduzieren, um ihn zu retten

Foto: Frank Sorge/Imago

Es ist an der Zeit, sich in der westlichen Ostsee vom Dorsch zu verabschieden, einem silbrig-ockerfarbenen Gesellen mit glasigen Augen und wuchtigem Körper. Lebewohl wäre zu diesem Anlass der falsche Gruß, eher müsste es Sterbewohl heißen, denn er stirbt dort aus, der Dorsch.

Zwar schwimmen heute noch einige Exemplare in den Gewässern zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden, aber Forscherinnen und Forscher des Centrums für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit der Universität Hamburg sind sich sicher: Es sind zu wenige, um die Population aufrechtzuerhalten. Die Gründe dafür nennen sie in ihrer im Fachb…

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