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Tief in ihr steckt der Punk

Katja Meier fällt bei den „Elefantenrunden“ der sächsischen Spitzenkandidaten allein schon deshalb auf, weil sie die einzige Frau im Kreis der aussichtsreichsten Bewerber ist. Eine, mit der überdies bei der Regierungsbildung zu rechnen sein könnte, sollten die Grünen tatsächlich ihr Sachsen-Ergebnis auf bis zu zwölf Prozent verdoppeln. Ein Ministerinnenamt in einer Kenia-Koalition mit CDU und SPD ist nicht ausgeschlossen, aber dazu sagt Meier im Wahlkampf lieber nichts.

Wahlkampf heißt in Meiers Wahlkreis Meißen 1 Bürgerkontakt – und ein Besuch in der über hundertjährigen Traditionsnudelfabrik. Die hat im Gegensatz zum Stahlwerk überlebt, die Ostdeutschen kaufen weiterhin Riesaer Teigwaren. „Warum nicht?“, kontert Katja Meier den Hinweis, dass hier doch bestenfalls einige Kunden im betri…

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