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Das ist fesselnd. Folternd auch

Zweite Staffeln haben es nicht leicht. Obwohl weniger schlecht beleumdet als die endlosen Sequels im Kino, haftet an ihnen doch ebenso der Geruch des „Nur-für-den-Profit“. Denn nur was auch kommerziell gut funktioniert, ist es buchstäblich wert, in die Länge gezogen zu werden. Von wegen aufhören, wenn es am schönsten ist: Die Fortsetzung liegt in der Natur der profitablen Fernsehsache.

Doch es gibt auch jene Serien, von denen man eine zweite Staffel bestellt, ohne ein erstes Ergebnis abzuwarten. Wie bei Mindhunter von Netflix, wo man von Beginn an offenbar zu wissen glaubte, dass die Kombination David Fincher, Serienkiller und siebziger Jahre eine sichere Nummer sein würde. Und obwohl Fincher die Erwartungen mit einer letztlich gar nicht so düsteren Profiler-Geschichte und mit eher gemäc…

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