Loading

Die Krise findet nicht statt

placeholder article image
Bambus ist unter den verschiedensten Bewohnern Chinas eine gefragte Delikatesse

Foto: Feng Li/Getty Images

Chinas Krise ist ein Scheinriese. Der wirtschaftliche Zusammenbruch des Landes droht als Katastrophe gigantischen Ausmaßes in der Ferne, doch je näher der Betrachter ihr kommt, umso kleiner wirkt sie und umso unwahrscheinlicher scheint ihr Eintreten. Dabei ist die Geschichte der Volksrepublik eine der Prognosen ihres bevorstehenden Zusammenbruchs. In den 1990ern kulminierte das in der Prognose einer gewaltigen Schuldenkrise, an der das System endlich scheitern würde. Der derzeitige Handelskrieg mit den USA hat zu einer Neuauflage dieses Topos geführt. Breche der Export weg, müsse Peking die Konjunktur mit gewaltigen Krediten stützen, was wiederum in die Schuldenkrise führe …

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.