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Oblomow im Orbit

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Schön, aber auch ganz schön eintönig auf Dauer Foto: Space Imaging/Getty Images

„Bringt etwas Sinnvolles mit, woran ihr arbeiten könnt. Einer eurer größten Feinde ist die Langeweile“, gab Christiane Heinicke zukünftigen Crews mit auf den Weg, nachdem sie am Sonntag die fingierte Raumstation in der hawaiianischen Lavawüste verließ. Im Rahmen eines Forschungsprojekts hatte die 30-jährige Geophysikerin aus Sachsen-Anhalt dort mit fünf Kollegen 365 Tage lang ausgeharrt, um ein Leben auf dem Mars zu simulieren. Abgesehen von den Außeneinsätzen, die die Wissenschaftler ganz authentisch in Raumanzügen absolvierten, hatte das Team in seinem rund einhundert Quadratmeter großen Domizil nur durch E-Mails Kontakt zur Außenwelt. Kein Fernsehen, kein Telefon, kein Skype.

Obwohl Heinicke auch …

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