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Rücksicht auf wen?

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Danke, dass wir darüber gesprochen haben, Opa!

Foto: Joel Lerner Xinhua/Eyevine/laif

Lange habe ich verärgert weggehört, wenn von politischen „Generationenkonflikten“ die Rede war. Vermutlich geht es nicht wenigen so. Und der Verdacht, es handle sich dabei vor allem um eine Chiffre, die neoliberale Agenden durchzusetzen hilft, indem sie diese entpolitisiert, ist ja auch nicht abwegig. Man denke an die Rente: Wer es als gegeben setzt, dass die Gewinne aus der wachsenden Arbeitsproduktivität weit überwiegend vom Kapital vereinnahmt werden, dass Niedriglöhne die Einzahlungen schmälern, während gut verdienende Verbeamtete anderweitig versorgt werden, kann die Misere nur als „Kampf der Generationen“ verstehen, in dem immer weniger Junge unter der Finanzierung immer mehr Älterer stöhn…

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