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Immer wieder gibt es Huhn

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Anthony Hopkins in „The Father“

Foto: Sean Gleason

Die Gestalten wandeln sich: Da ist eine anwesende und eine abwesende Tochter. Ein Mann, der zur Tochter gehört – war da nicht eben noch ein anderer? Eine Pflegerin ist gegangen, und eine neue wird in das Leben des alten Mannes eingeführt. Dinge und Ereignisse tauchen wiederholt in unterschiedlichen Anordnungen auf und werden zu Indizien, die es zu entschlüsseln gilt: ein Bild an der Wand, ein Umzug nach Paris, ein Unfall. Alles ist im Fluss, nichts verlässlich. Die Tageszeiten wechseln scheinbar willkürlich. Immer wieder gibt es Huhn zu essen.

The Father, das Spielfilmdebüt des Autors und Theaterregisseurs Florian Zeller, will die Welt aus der Perspektive eines Demenzpatienten zeigen. Eigentliche Hauptfigur ist die Krankheit, die…

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