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Aus der Grube nach Berlin

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Kohletransporte sind bald nur noch Kindheitserinnerungen, Solarzellen dürfen bleiben

Foto: Daniel Chatard

Hinter Lützerath endet die Landstraße. Einfach so, mitten im Nichts. Auf den übrig gebliebenen Stücken Teer schwenken ein paar Teddybären Fahnen, sie sitzen vor einem Wohnwagen, zwischen den Büschen scheint ein gelb-rotes Zirkuszelt durch. Neben der Straße erhebt sich ein Wall aus Erde, drei Schritte, und man steht drauf. Dahinter erst ein riesiger Baumstumpf, dann ein halbes Möhrenfeld. Und plötzlich, als wäre der Boden einfach aufgegangen, ist da nur noch dieses gigantische Loch. Mehrere 1.000 Hektar groß, 200 Meter tief.

„Herzlich Willkommen an der CO2-Quelle Europas”, sagt Kathrin Henneberger im Tonfall einer Reiseführerin. Der schwarze Boden jener Quelle flimmert vor Hit…

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