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Einer gegen die Demokratie

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KW wird die Stadt im Süden Berlins seit jeher liebevoll genannt: Königs Wusterhausen. Beinahe wäre hier eine ökologische Modellstadt entstanden. Der Bürgermeister (Bild Mitte) winkte ab

Fotos: F. Anthea Schaap/Imago Images, Portrait: Lennart Laberenz

„Vielleicht ist die Demokratie auf so jemanden nicht vorbereitet.“ Der Satz zielt auf den Bürgermeister der brandenburgischen Stadt Königs Wusterhausen, er fällt sogar mehrfach, quer durch das politische Spektrum. Ein Landrat zögert nach den schweren Worten, schaut vor sich auf die Tischplatte. Hinter ihm Aktenordner mit Eingaben, Mails, viele in harschem Ton. Ein ehemaliger Mitstreiter des Bürgermeisters, der von sich selbst sagt, konservativ zu sein, blickt in seiner Büro-Sitzgarnitur eher in sich hinein als auf seinen Gesprächspa…

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