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Böse Mine, böses Spiel

Zu dänischen Exportgarantien sollen künftig weniger Informationen nach außen dringen als bisher. So in etwa lässt sich der Standpunkt des Ministeriums für Industrie, Wirtschaft und Finanzen zusammenfassen. Vor sieben Jahren hat die Exportkreditagentur EKF mit Sitz in Kopenhagen eine Finanzierung genehmigt, die für den Ausbau einer Kupfer- und Molybdän-Mine in der armenischen Provinz Lori vorgesehen war (der Freitag 15/2019). Ob dabei Menschenrechte verletzt und der Umwelt Schaden zugefügt wird, erschien nicht weiter von Belang. Für das Minenprojekt Teghut gewährte der Staatsfonds PensionDanmark ein Darlehen von mehr als 350 Millionen Dänischen Kronen (etwa 52 Millionen Euro). Die Mittel waren für Investitionen gedacht, die für eine technologische Aufrüstung der Förderstätte im Norden de…

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