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Die Gretafrage

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So etwas wie die Gesellschaft gibt es nicht. Es gibt nur einzelne Männer und Frauen und es gibt Berge von Sand

Foto: David Tesinsky / Polaris / Laif

Immer häufiger lassen sich Stimmen vernehmen, die vor einem zu schnellen ökologischen Umbau unserer Gesellschaft warnen. Er gehe zulasten demokratischer Verfahrensweisen, deren Mühlen nun einmal langsam mahlten, und würde ökonomisch Schwächere zusätzlich benachteiligen. Den Wortführern in der Klimadebatte wird manipulativer Alarmismus vorgeworfen. Der Soziologe Armin Nassehi verurteilt sie in Bausch und Bogen unter der Überschrift „Denkfaule Demokratieverächter“ (Süddeutsche Zeitung vom 3. August 2019), der Philosoph Wolfram Eilenberger wittert gar eine „totalitäre Angst vor dem Untergang“ und zieht Parallelen zur Rhetorik des Recht…

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