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Zweiter Aufbruch

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Für autoritäre Regimes hatte Bürgerrechtler Nooke kein Verständnis. Das änderte sich mit seinem Blick auf Afrika

Foto: imago/IPON

Dem Wüstenstaat Niger kommt aus Sicht der deutschen Bundesregierung in der Flüchtlingskrise eine Schlüsselrolle zu. Als Transitland grenzt es im Norden an Algerien und Libyen, folglich hilft Deutschland bei der Ausrüstung und Ausbildung von Armee und Polizei. Auf Menschenrechtsverletzungen in Niger angesprochen, äußerte sich Günther Nooke, der Afrikabeauftragte der Bundesregierung, unlängst im ZDF-Morgenmagazin bemerkenswert offen: Menschenrechtsverstöße würden nicht geduldet, dass aber in afrikanischen Staaten „in gewissem Sinne auch manchmal autoritärer regiert werden muss, will ich vielleicht gar nicht abstreiten …“ – Ex-Bürgerrechtler Nooke erinne…

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