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Verdruss und Gemüse

Robert Habeck, gewohnt verwuschelt unter dem Hermannsdenkmal im Teutoburger Wald. Auf dem Weg zur Wartburg und am Hambacher Schloss. Es sind Orte der Vergangenheit, symbolisch besetzte und aufgeladene Orte, die der Chef der Bündnisgrünen den Rechten nicht überlassen will. „Des Glückes Unterpfand“ lautet das Motto der Sommertour, die er mit seiner Mitstreiterin an der Parteispitze, Annalena Baerbock, absolviert, entlehnt der deutschen Nationalhymne und eine offene Kampfansage. „Wir dürfen die Interpretation dessen, was Deutschland ausmacht, nicht den Rechtspopulisten überlassen“, doziert er im Schneidersitz auf dem Rasen zu Füßen des Cheruskerfürsten, der der Legende nach die Germanen geeint und siegreich gegen die Römer geführt hat. Aber wen will Habeck einen, angesichts einer von ihm w…

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