Loading

Sonderzug nach Beirut

placeholder article image
Das Jazzprojekt Kayan der Sängerin Eden Cami. Zu dem Ensemble gehören Musiker:innen aus Israel, Syrien, Polen, UK und dem Iran

Foto: Anton Tal

Es klingt wie eine realitätsferne Kopfgeburt: eine „Middle East Union“, bei der sich die Menschen des Nahen Ostens über die Feindschaften und Grenzen hinweg friedlich begegnen und austauschen. Genau dieser Gedanke aber lag dem viertägigen Festival zugrunde, das am Sonntag in Berlin zu Ende ging.

An ausgewählten Orten und digital übertragen loteten rund 40 Künstler:innen und Wissenschaftler, Autorinnen und Musiker Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihrer jeweiligen Lebenswelten, Sichtweisen und künstlerischen Ansätze aus. Mal ging es um geteilte jüdische und arabische Diasporaerfahrungen, mal um emanzipatorische Stimmen in Film und Fernsehen,…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.