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„Seht zu, ob den Rest ihr retten könnt“

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Kämpfer der Taliban kommen in Kabul an

Foto: Imago Images

Zu Tode erschöpft, gezeichnet von Kälte und Schneesturm, trifft im Januar 1842 in der Paschtunen-Stadt Dschellalabad ein Reiter ein, der als Bote schlimme Kunde bringt. Was er dem britischen Stadtkommandanten Sir Robert Sale zu berichten hat, gibt Theodor Fontane Jahre später in seinem 1859 verfassten Gedicht Das Trauerspiel von Afghanistan wieder: „Zersprengt ist unser ganzes Heer / Was lebt, irrt draußen in der Nacht umher / Mir hat ein Gott die Rettung gegönnt / Seht zu, ob den Rest ihr retten könnt.“

Daraufhin wird versucht, was möglich ist, um den Verirrten und Geschlagenen einen Weg ins sichere Gelass der Festung zu weisen. Man lässt Trompeten erschallen, entzündet Fackeln, gibt Zeichen durch Gesang und Kanonenschlag…

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