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Ein begnadeter Erzähler

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Mohammad Valizadegan als Javad und Mahtab Servati als Nana in „Doch das Böse gibt es nicht“

Foto: ©Grandfilm

Es wäre eine gewaltige Untertreibung, Mohammad Rasoulof einen couragierten Filmemacher zu nennen. Der regimekritische iranische Regisseur steht seit Jahren im Fokus der Zensurbehörde. 2010 wurden er und sein Kollege Jafar Panahi während der Dreharbeiten zu einem Film über die Proteste nach den iranischen Präsidentschaftswahlen von 2009 verhaftet und zu sechs Jahren Haft verurteilt, die in Hausarrest unter Auflagen umgewandelt wurden. Nach der Rückkehr von der Premiere seines letzten Films, A Man of Integrity, der 2017 den Hauptpreis in der Sektion Un Certain Regard in Cannes erhielt, wurde der Pass des eigentlich mit Frau und Tochter in Hamburg und Teheran lebenden Regiss…

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