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„C’est de la merde“

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Manche nehmen das erste Mal überhaupt an einer Demonstration teil

Foto: Eric Gaillard/Reuters

Orange, Rot, Schwarz. Das sind Frankreichs inoffizielle Nationalfarben an den Juli- und Augustwochenenden. Es ist die Klassifizierung für die endlosen Blechlawinen, die sich vollbepackt an die Küsten des Hexagons schieben. Am schlimmsten sind die „samedis noirs“, die schwarzen An- und Abreisesamstage mit über 1.000 Kilometern Stau im ganzen Land. Nervig, aber irgendwie Teil eines liebgewonnenen, alljährlichen Rituals: Wer es sich leisten kann, fällt mit dem Rest der Nation in kollektiven Sommerschlaf, bevölkert Hotels, Campingplätze, Ferienhäuser, Bistros und Strände, bis dann Anfang September das Leben wie auf Knopfdruck wieder an Fahrt aufnimmt. Und in diesem zweiten Coronasommer habe…

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