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Bruno am Abgrund

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Manchmal sind Lösungen nur einen Steinwurf entfernt, andere Probleme entpuppen sich als unheilbar

Foto: Olaf Wagner/IMAGO

Von Jonathan Lethems jüngsten Büchern waren nicht alle begeistert. Vor einigen Jahren galt der 1964 geborene, in Brooklyn lebende Autor noch als Shooting-Star der amerikanischen Gegenwartsliteratur. An seine literarischen Erfolge Festung der Einsamkeit (2006) und Chronic City (2009) kann er aber gerade anscheinend nicht anknüpfen. Oder doch? Mit Anatomie eines Spielers kommt jetzt sogar ein liegen gebliebener Roman (im Original schon 2015 erschienen) auf Deutsch heraus. Für hiesige Leser dürfte das Buch schon deshalb interessant sein, weil Lethem darin einen Berlin-Aufenthalt verarbeitet, verbrachte er doch 2014 als Gast der American Academy einige Monate an …

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