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Was ist falsch?

Was unsere Gesellschaft im Innersten zusammenhält, schon darüber gibt es Streit. Während die einen alte Denkmuster aufbrechen und neue Formen des Zusammenlebens erproben, gehen anderen schon die Veränderungen der vergangenen Jahre zu weit, sie fühlen sich abgehängt und sehnen sich nach einem Gestern, das besser gewesen sein soll. An vermeintlich kleinen Fragen entzündet sich erbitterter Streit. Die Rückkehr der Wölfe zum Beispiel. „Schützen oder schießen?“ Zwischen den Positionen lässt sich nicht vermitteln, und oft geht es bald gar nicht mehr um das Tier, sondern um alle möglichen Ängste, die stellvertretend an dieser Frage verhandelt werden. „Bilder einer dissonanten Gesellschaft“ heißt denn auch der Untertitel der Ausstellung der Gruppe Apparat, die Fotograf*innen und Künstler*innen …

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