Loading

Im schwarzen Licht

placeholder issue title image
Tyra Ferrell in John Singletons „Boyz n the Hood“ von 1991

Foto: Columbia Pictures / Courtesy Everett Collection / DPA

Als 1992 im Grazer Stadtpark eine große Retrospektive unter dem Titel „Black Cinema“ gezeigt wurde, fiel die Definition noch einigermaßen leicht. Es ging um schwarze Filmemacher und Filmemacherinnen, und damit basta. Eine ebenso berechtigte wie problematische Reduktion. Doch selbst eine solche Hommage erweist sich wiederum als Ghetto und Falle: Ist eine fundamentale Bestimmung von „schwarz“ nicht ihrerseits zugleich anti-rassistisch und auch wiederum rassistisch? Ab wann ist jemand oder etwas schwarz, und wer bestimmt das? Zumal es für alle schwarze Kunst einen politisch-ökonomischen Haken gibt: Die schwarzen Märkte, egal ob in Afrika, den USA, Jamaika oder Euro…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.