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Friss einfach

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Ohne Rücksicht auf Millionenverluste: Deliveroo-Fahrer wurden für einen Hungerlohn durch die Städte geschickt

Foto: Jack Taylor/Getty Images

Klang nach einem coolen Geschäftsmodell: Wer grad keine Zeit hat zu kochen, kann sich das Essen fix bestellen, zwischendurch, per App. Reproduktion mit einem Klick erledigt. Früher unbezahlte (weibliche) Hausarbeit wird nun auf den Markt geworfen: So entstehen sogar Jobs. Klar, für 7,50 Euro pro Stunde durch den Regen radeln, zig Stockwerke erklimmen, dabei vom Chef per App gestresst werden, das klingt uncool. Aber hey, c‘est la vie. Fahrer beschwerten sich hier und da, gaben Zeitungen Stoff für Reportagen, und das Geschäft brummte weiter. Türkise und pinke Radler überall.

Nun verschwinden erstere: Deliveroo zieht sich vom 16. August an aus…

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