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Rein und raus

Stefanie Carp hat ihre dreijährige Intendanz der Ruhrtriennale mit „Zwischenzeit“ überschrieben. Also eine Zeit des Übergangs und der Veränderung, die von Migration und technischen Innovationen, aber auch von Rassismus und Nationalismus geprägt ist. Beweglichkeit und Haltung sind gefragt, um die Herausforderungen zu bestehen. Dass Stefanie Carp noch vor Beginn des Festivals dem Verlangen nach Haltung derart fragwürdig nachkommen würde, hatte man allerdings nicht erwartet. Entzündet hatte sich der Konflikt an der Einladung der schottischen Band Young Fathers, die der extrem israelkritischen BDS-Bewegung (Boykott, Desinvestitionen, Sanktionen) nahesteht. Einladung, Ausladung, Wiedereinladung und Auftrittsverzicht der Band zeichneten einen Schlingerkurs der Unentschiedenheit. Carp soll sic…

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