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„Ich frage mich: Was ist normal am Leben?“

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Laila Stielers Drehbücher sind preisgekrönt. Sie erzählt, was Menschen aus Krisen machen

Foto: Hannes Wiedemann für der Freitag

An einem Frühlingstag vor zehn Jahren erzählte Laila Stieler in einem Café in Prenzlauer Berg das erste Mal von ihrer Idee, einen Film über Gerhard Gundermann zu machen. Einen Baggerfahrer im Braunkohletagebau, ostdeutscher Liedermacher, der an den Sozialismus glaubte und verzweifelte. Der 1998 überraschend mit 43 Jahren starb. Sie ging mit ihrer Idee zu Regisseur Andreas Dresen, mit dem sie schon öfter gearbeitet hatte. „Mach das“, sagte er.

Laila Stieler hatte schon ein paar Drehbücher geschrieben, über die Polizistin, die in einem Rostocker Plattenbaubezirk ihren Dienst antritt, inmitten abgeklärter Kollegen. Laila Stieler bekam dafür 2000 den Grimme…

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