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Hitze und Horror

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Man wolle nicht so viele Bolivianer und das Warten schrecke ab, sagt ein Grenzbeamter

Foto: Yasuyoshi Chiba/AFP/Getty Images

Es sind unerträgliche Tage, die kein Ende finden. Der Körper zerspringt vor Schmerz. Jede Nacht mündet in einen solchen Tag. Warum hört es nicht endlich auf? Die Grenze zwischen Bolivien und Brasilien am Übergang Quijarro ist der Horror. Tausende Bolivianer stehen in der prallen Hitze und warten. Sie kommen aus Santa Cruz und wollen nach Corumbá und Campo Grande, manchmal bis nach São Paulo. Sie nehmen diese Tortur auf sich, weil sie keine Stellen in ihrem Land finden und in Brasilien arbeiten wollen.

Noch 2014 / 15, als die Preise auf den Rohstoffmärkten relativ günstig waren, durchlebte Bolivien eine Phase der Prosperität. Allein die Steuereinnahmen stie…

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