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Erdoğans Kursverfall

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Den Fall der Lira kann auch der lächelnde Staatsgründer nicht aufhalten

Foto: Yasser Al-Zayyat/AFP/Getty Images

Die Devisenmärkte sind in Aufruhr. Etliche Gläubiger der Türkei, die meisten davon in den USA, in Spanien und Luxemburg, bekommen kalte Füße. Vieles erinnert an den Asien-Crash Ende der 1990er. Die nächste Weltfinanzkrise könnte in der Türkei beginnen, wofür einiges spricht. Die Lira hat seit dem gescheiterten Putsch im Juli 2016 über 70 Prozent ihres Werts verloren und ging tagelang in den freien Fall über mit Wertverlusten von 18 Prozent. Das Leistungsbilanzdefizit des Landes schlägt durch, und Wachstumsraten sind nicht alles, wenn zu viel Boom auf Pump finanziert ist. Mit gut 200 Milliarden Euro stehen türkische Firmen, Banken und Privathaushalte im Ausland in der K…

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