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„Vieles ist absurd“

Zum festen Repertoire von Rechtspopulisten zählt die Kritik am Islam. Auch viele Bürger, die sich eigentlich nicht als „rechts“ verstehen, hegen wachsende Zweifel an dieser Religion, etwa wegen des IS-Terrors, und stimmen im Internet, an Stammtischen und in Wohnzimmerdebatten in die Kritik am muslimischen Glauben ein.

Genau mit dieser Denkweise beschäftigt sich Floris Biskamp. Er forscht zu Rassismus, Antisemitismus und politischen islamischen Strömungen. „Den“ Islam gebe es nicht, schreibt Biskamp in seinem neuen Buch. Wer in solchen Verallgemeinerungen denke oder spreche, fördere nur die Ausgrenzung.

der Freitag: Herr Biskamp, einige der Anschläge und Gewalttaten dieses Sommers waren religiös begründet. Sollten wir das nicht ernst nehmen – und ausdrücklich auch nach den religiösen Mot…

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